Die richtige Erziehung: Kinder in der Trotzphase

Einige Eltern sind mit der Trotzphase ihres Kindes einfach überfordert. Dabei muss man nur das nötige Wissen haben, um alles in den Griff zu bekommen. Vergessen Sie einfach nicht, dass es sich um eine normale Erziehungsstufe des Heranwachsenden handelt.

Schon kleine Kinder können trotz fehlendem Sprachvermögen ihrer Wut durch Schreien und Strampeln Ausdruck verleihen. In dieser Phase ist von den Eltern lediglich eines gefordert: Geduld. Bei etwas älteren Kindern sollten Eltern differenzierter auf das trotzige Verhalten reagieren. Kinder in der Trotzphase testen in der Regel ihre Grenzen aus. Eltern sollten den Kleinen neben ihren Freiräumen auch Grenzlinien ziehen, um das Sozialverhalten zu fördern.

Wenn sich das Kind beispielsweise ärgert, dass es zufällig sein Spielzeug zerstört hat, sollte man mit dem Kleinen gemeinsam einen Ausweg finden. Es ist sehr empfehlenswert, das beschädigte Teil einfach zusammen mit dem Kleinen zu reparieren. Der Prozess wirkt auf das Kind beruhigend und zeigt dem Kind zudem einen Lösungsweg heraus aus seinem Trotzverhalten.

Beispiel – Kinder in der Trotzphase

Einige Kinder reagieren aggressiv und trotzig, wenn sie nach einem Spielzeug fragen, das gerade in den Händen des Freundes ist. Da die Kleinen in der Regel noch nicht geduldig sein können, sind sie in ihrem Verhalten verunsichert. Das kann sich in Trotz und Aggression gegen das andere Kind äußern. In diesem Fall müssen Sie dem Kleinen beibringen, wie in solch einer Situation zu handeln ist. Am besten veranschaulichen Sie dies dem Kind durch eigene Beispiele. Sprechen Sie das Kind mit dem Spielzeug höflich an, ob Sie sich sein Spielzeug ausleihen dürfen. Willigt dieses nicht ein, zeigen Sie, dass Sie seine Entscheidung akzeptieren und respektieren.

Wenn Kinder in der Trotzphase mit dem Beißen beginnen, sollten Sie ruhig ihre Gefühle zeigen und dem Kleinen offen sagen, dass Bisse schmerzhaft sind.